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Energieberatung

Nach der neuen Energieeinsparverordnung sind diverse heizungstechnische als auch bautechnische Maßnahmen vom Hausbesitzer in den nächsten Jahren zu veranlassen.
Für den Hausbesitzer stellen sich somit verschiedene Fragen:

- Welche Maßnahmen sind vom Gesetz her vorgeschrieben?
- Welche Maßnahmen sind zusätzlich sinnvoll?
- In welcher Reihenfolge sollen die einzelnen Maßnahmen durchgeführt werden?

Verpflichtende Maßnahmen die sich vom Gesetz ergeben

Nach der neuen Energieeinsparverordnung sind bei bestehenden Gebäuden und Anlagen nach Abs. 3 § 8 Änderung von Gebäuden und § 9 Nachrüstung bei Anlagen und Gebäuden folgendes zu beachten:

  1. Wenn bei Außenwänden, Fenstern, Fenstertüren und Dachflächenfenstern mehr als 20 % der Bauteilfläche gleicher Orientierung Änderungen durchgeführt werden, sind bestimmte Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizenten einzuhalten.

  2. Bei Erweiterungsbauten von 30 m³ Volumen sind die jeweiligen Vorschriften für zu errichtende Gebäude einzuhalten.

  3. Eigentümer von beheizten Gebäuden müssen nicht begehbare, aber zugängliche oberste Geschossdecken bis zum 31. Dezember 2006 so dämmen, dass der U-Wert von 0,30 W/(m² K) nicht überschritten wird.

  4. Heizkessel mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, die vor dem 1. Oktober 1978 eingebaut worden sind, müssen bis zum 31. Dezember 2006 außer Betrieb gehen (gilt nicht für NT und Brennwert Kessel).

  5. Sind Heizkessel so ertüchtigt worden, dass die zulässigen Abgasgrenzwerte eingehalten sind oder deren Brenner nach dem 1. November 1996 erneuert worden sind, müssen sie bis zum 31. Dezember 2008 außer Betrieb genommen werden (gilt nicht für NT und Brennwert Kessel).

  6. Ungedämmte heizungstechnische Anlagen sind bis zum 31. Dezember 2006 zu dämmen.

    Bei Wohngebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung einer der Eigentümer selbst bewohnt, gelten Punkt 3 ? 6 nicht.

    Nach § 12 Verteilungs- und Wasseranlagen ist folgendes zu beachten:

    • Falls bei bestehenden Gebäuden keine Regelung in Abhängigkeit von der Außentemperatur und der Zeit möglich ist, muss der Eigentümer sie nachrüsten.

    • Bei bestehenden Gebäuden muss bei heizungstechnischen Anlagen mit Wasser als Wärmeträger eine raumweiße Regelung (Ausnahme: Fußbodenheizung) möglich sein. Soweit nicht vorhanden, ist eine Nachrüstung erforderlich.

    • Werden Umwälzpumpen in Zentralheizung ersetzt, so ist die elektrische Leistungsaufnahme mindestens in drei Stufen anzupassen.

    • Wer in Warmwasseranlagen Zirkulationspumpen einbaut, muss diese mit selbst-tätig wirkenden Einrichtungen zur Ein- und Ausschaltung ausstatten.


Häuser, deren Heizkessel vor dem 01.10.1978 eingebaut worden sind, müssen bis zum 31.12.2006 außer Betrieb genommen werden (gilt nicht für NT und Brennwertkessel), in Sonderfällen bis 31.12.2008.

 

Sinnvolle Maßnahmen und Reihenfolge bei der energetischen Gebäudesanierung


Viele Häuser weisen neben den mangelhaft heizungstechnischen Anlagen auch energetische Schwach-punkte in der Gebäudehülle auf.
Es stellt sich somit die Frage, welche Maßnahme und in welcher Reihenfolge saniert werden soll. Bei einer Heizungserneuerung ohne Sanierung der Gebäudehülle ist die komplette Heizung auf die alten Gebäudegegebenheiten abzustimmen. Bei einer schlechten Wärmedämmung des Gebäudes sind die Kessel entsprechend hoch auszulegen. Wird später eine Wärmedämmung aufgebracht, ist der neu eingebaute Kessel überdimensioniert, was in der Regel zu Energiemehrverbrauch führt. Bei der Sanierung ist es deshalb sinnvoll, ein gemeinsames Konzept von Heiz- und Bautechnik zu entwickeln.

 

  1. Ist-Zustand des Gebäudes mit wärmeschutztechnischer Einstufung der wärmeübertragenden Umfassungswände

  2. Ist-Zustand der Heizungsanlage einschließlich Energieverbrauch

  3. Vorschläge zur energetischen Verbesserung der Gebäudehülle oder zur Verbesserung am Heizungssystem und der Warmwasserbereitung

  4. Übersicht über Fördermittel

    Nachdem der Hausbesitzer eine Entscheidung über energetische Sanierung oder Heizungs- systemen getroffen hat, können, soweit gewünscht, verschiedene Fördermittel in Anspruch genommen werden:

    • KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm
    • KfW-Programm zur CO2-Minderung
    • Nutzung erneuerbarer Energien

  5. Rechnerischer Nachweis von 40 Kg/m2 Gebäudenutzfläche und Jahr bei Förderung durch KfW- CO2-Gebäudesanierungsprogramm bei Paket IV


Nur in Abstimmung von Heiz- u. Bautechnik ist eine energetische Gebäudesanierung sinnvoll und wirtschaftlich.

Durch unsere Qualifikation haben wir die Berechtigung eine Energieberatung zu erstellen.


 
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